Buchrezension – City of Bones

City of Bones ist der erste Band der Reihe Chroniken der Unterwelt und wurde von Cassandra Clare geschrieben. In dem Roman geht es um die fünfzehnjährige Clary, die mit ihrer Mutter in New York lebt. Wie ihre Mutter liebt sie es, zu zeichnen und ist sehr gut darin. Die Sommerferien haben endlich angefangen und Clary besucht mit ihrem besten Freund Simon das Pandemonium, ein cooler Club, wo sich die Besucher verkleiden. Clary beobachtet, wie sich ein Junge in einen Raum schleicht, dessen Zutritt eigentlich nur für Mitarbeiter ist. Kurz darauf folgen ihm ein paar andere Jugendliche – mit einem Messer! Sofort reagiert sie und folgt ihnen unauffällig, um zu verhindern, dass der Junge getötet wird. Leider schafft sie es nicht, die Jugendlichen aufzuhalten und muss zusehen, wie sie den Jungen erstechen. Bevor sie wirklich versteht, was los ist, hat sich seine Leiche in Luft aufgelöst, als hätte es den Jungen nie gegeben. Als Simon dann mit der Security kommt, um Clary zu helfen, stellt sich heraus, dass sie als einzige die Jugendlichen sehen kann und ihr Leben ändert sich mit einem Schlag.

Textausschnitt:

Clary drehte sich um, bereit wegzurennen – da stand plötzlich Isabell vor ihr, die Peitsche in der Hand. Die goldene Schnur war auf ganzer Länge mit dunkler Flüssigkeit getränkt. Isabelle ließ die Peitsche schnalzen; das Ende wickelte sich um Clarys Handgelenk und zog sich fest zu. Vor Schmerz und Überraschung schnappte Clary keuchend nach Luft.

„Du dämliche Mundie“, zischte Isabelle wütend, „Jace hätte sterben können.“

„Er ist verrückt“, stieß Clary hervor und versuchte, ihr Handgelenk zurückzuziehen, doch die Schnur schnitt nur noch tiefer in ihre Haut. „Ihr seid alle vollkommen durchgeknallt. Für wen haltet ihr euch eigentlich? Für die bewaffnete Bürgerwehr? Die Polizei…“

„Interessiert sich normalerweise nicht für Fälle ohne Leiche“, sagte Jace. Er hielt sich den Arm und bahnte sich zwischen dem Kabelhaufen einen Weg zu Clary. Alec folgte mit finsterer Miene.

Clary schaute auf die Stelle, an der der Blauhaarige sich aufgelöst hatte, und schwieg. Nicht einmal ein Tropfen Blut war zu sehen – nichts deutete darauf hin, dass der Junge je existiert hatte.

„Falls du dich fragen solltest, wo er ist: Sie kehren in ihre eigene Dimension zurück, wenn sie sterben“, erklärte Jace.

„Jace“, zischte Alec und packte ihn am Arm, „halt dich zurück.“

Jace entzog ihm den Arm. Sein blutverschmiertes Gesicht sah gespenstisch aus. Mit den bernsteinfarbenen Augen und dem goldenen Haar erinnerte er Clary mehr denn je an einen Löwen. „Sie kann uns sehen, Alec“, sagte er. „Sie weiß sowieso schon zu viel.“

Ich finde das Buch toll, weil es durchgehend sehr spannend ist. Es geht um viele Kämpfe, um Leben und Tod, um Rätsel und darum, das Böse zu bekämpfen. Außerdem gibt es viele unerwartete Wendungen, die die Geschichte noch spannender und interessanter machen.

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